• Der Kunstsammler e.V. wurde am 23. Februar 2016 mit dem Ziel gegründet, den bisher nicht organsierten Kunstsammlern eine institutionelle Basis in der öffentlichen Diskussion über den Kulturstandort Deutschland zu verschaffen. Dem Verein geht es maßgeblich um die Förderung von Kunst und Kultur.

  • In Zeiten knapper Kulturetats und eines im Spitzenbereich ausufernden globalen Kunstmarktes will er mit öffentlichen Veranstaltungen, Gutachten von unabhängigen Sachverständigen und durch Künstlerförderung Beiträge zur Stärkung der politischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen des deutschen Kunstbetriebs unter Berücksichtigung des internationalen Kunst- und Kulturaustausches bieten.

  • Der Kulturstandort Deutschland ist im europäischen Vergleich stark benachteiligt: Mehrwertsteuer, Künstlersozialkasse, Folgerecht und die jetzt eingeführten erhöhten Sorgfaltspflichten mit dreißigjähriger Aufbewahrungspflicht von Unterlagen durch das Kulturgutschutzgesetz (KGSG) führen nachweislich zu einer Verlagerung ins Ausland und schaden in letzter Konsequenz der inländischen Künstlerförderung.

Mitteilungen

  • Die dritte Mitgliederversammlung am 15. September 2016:
    diente der Aufarbeitung des neuen KGSG welches am 8. August 2016 in Kraft getreten ist. Das Gesetz lässt viele entscheidende Fragen, z.B. hinsichtlich des Bürokratie- und Kostenaufwandes und des Internetportals für die Einfuhr offen, sodass starke Zweifel bestehen, ob das KGSG in der Praxis umgesetzt werden kann. Nach zwei Jahren und später noch einmal nach fünf Jahren sollen die gesetzlichen Bestimmungen evaluiert werden (§ 89 KGSG). Das Gesetz steht also unter zweifachem gesetzlichen Vorbehalt! Alle Beteiligten des Kulturbetriebes sind aufgefordert, schon bald Rechenschaft abzulegen und Stellung zu beziehen.

  • Was bedeutet die Novelierung des Kulturgutschutzgesetzes?
    In erster Linie mehr Kontrolle. In einer Art Schleppnetzverfahren werden jetzt auch im bisher freien EU-Binnenmarkt umfassende Ausfuhrkontrollen durchgeführt, um Objekte zu erfassen, die als national wertvolles Kulturgut eingeschätzt werden könnten. Diese gravierende Beschränkung des Kunsthandels und der privaten Verfügbarkeit hat jetzt bereits dazu geführt, dass eine Vielzahl von Künstlern, Händlern und Sammlern wesentliche Teile ihrer Bestände ins Ausland verbracht haben.

  • Informationen zum Herunterladen:

    Die Satzung des Kunstsammler e.V. vom 23.02.2016

ERFAHRUNGSAUSTAUSCH

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